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pART of Research Kalenderwettbewerb 2027

Zum 11. Mal waren Promovierende und Postdocs der HHU aufgerufen Ihre Bildbeiträge für den pART of Research Kalenderwettbewerb einzureichen. Es wurden 18 Bilder eingesandt. Fast 1200 Abstimmende haben die zwölf beliebtesten Bilder gewählt. Diese werden im pART of Research Kalender 2027 abgedruckt.

Der Kalender wird am 6. Oktober 2026 um 11 Uhr in der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf im Beisein der einreichenden Wissenschaftler*innen öffentlich vorgestellt.

Danach ist der Kalender bei den Heine Research Academies (iGRAD, philGRAD, medRSD und JUNO) sowie der Section Diversity und im Haus der Universität kostenlos erhältlich.

Hier zeigen wir die 12 Bilder,
die für den Kalender 2027 gewählt wurden!

Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner*innen!

Arbor vitae - Eizellen auf dem Weg ins Leben

Alexandra Knebel, Iwona Scheliga, Dr. Jana Bender-Liebenthron, Dr. Dunja Baston-Büst, Prof. Dr. Alexandra P. Bielfeld
UniKiD Frauenklinik
Promovierende der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät

Das Bild zeigt ein humanes Ovar mit der histologischen Färbemethode Azan, künstlerisch in Aquarelloptik interpretiert. Es zeigt, wie moderne Forschung mikroskopische Gewebestrukturen sichtbar macht und ihre ästhetische Komplexität offenbart.

Verborgen unter Narben: Ein Herz im Herzen

Lennart Gebert
Institut für Pharmakologie
Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät

Die Pikro-Sirius-Rot-Färbung eines murinen Herzens drei Wochen nach Myokardinfarkt zeigt kollagenreiche Narbenbildung in leuchtendem Feuerrot. Im linken Ventrikel zeichnet verbliebenes Blut zufällig die Silhouette eines Herzens im Herzen. Selbst in tiefen Narben bleibt Raum für Schönheit.

Ein Planet in einem Kolben

Nina Stadler, Dr. Andreas Sebastian Klein
Institut für Bioorganische Chemie
Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät

Manchmal entführt uns der Laboralltag in andere Welten. Dann sind die Moleküle im Kolben nicht das Antibiotikum der Zukunft, sondern eine schneebedeckte Landschaft, Berge und Täler auf einem entfernten Planeten. Research Makes the Difference: Forschung verwandelt Alltägliches in Außergewöhnliches.

Think Pink!

Pia Heinrichs
Lehrstuhl für Bioanorganische Chemie
Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät

Gewinnung und Reinigung bakterieller Carotinoide, die für die rosa Farbe verantwortlich sind. Ein wirklich schönes Projekt, doch die Forschenden müssen wegen der lichtempfindlichen Moleküle viel im Dunkeln arbeiten.

Die Macht der zufälligen Begegnungen

Anna Hamacher
Center for Advanced Imaging (CAi)
Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät

In einer surrealen Welt aus Glitzer und tanzenden Zelltentakeln trifft ein Seepferdchen spontan auf einen dreiköpfigen Kollegen zum Networking. Wie zufällige Begegnungen auf Konferenzen oder in Pausenräumen können solche Momente Forschung und wissenschaftliche Gemeinschaften entscheidend prägen.

Im Zeichen der Baumwolle: Die Metrostation Pachtakor, Taschkent

Phillip Schroeder
Institut für Geschichtswissenschaften
Philosophische Fakultät

Die Metrostation Pachtakor (eröffnet 1977) in Taschkent ist über ihre gesamte Länge mit einem eindrucksvollen Mosaik geschmückt. „Pachtakor“ bedeutet so viel wie „Baumwollarbeiter“ und verweist auf die große Rolle der Baumwolle, die Usbekistans Wirtschaft und Kultur seit dem 19. Jahrhundert prägt.

Vulkanwürfel

Tom Förster
Institut für Anorganische Photoaktive
Materialien
Mathematisch-Naturwissenschaftliche 
Fakultät

Das Bild zeigt Würfel aus Vulkangestein, die aufgrund von Defekten unter UV-Licht leuchten. Dies soll verdeutlichen, dass man in der Wissenschaft zwar keinen Zufall kennt, aber dennoch viele unerwartete Dinge entdecken kann, wenn man lediglich seine Perspektive (oder das Licht) ein wenig verändert.

Love literature - medieval style <3 ->

Dr. Katrin auf der Lake
Institut für Germanistik
Philosophische Fakultät

Tristan und Isolde - das berühmte Liebespaar der europäischen Literatur. In diesem mittelalterlichen Buch aus dem Jahr 1461 hat der Scheiber, der nicht der Autor ist und der den Text von Hand kopiert hat, das Ende des Textes mit einem kleinen Zusatz versehen: 
"id est T. I." - Medieval Love Story <3

Dialog im Epikard – Wenn Nerven und Gliazellen das Herz formen

Kawa Bekirî, Dr. Katharina Scherschel
Institut für Neuro- und Sinnesphysiologie
Medizinische Fakultät

Was hier wie eine abstrakte biologische Struktur aus einem Science-Fiction-Film erscheint, ist ein hochspezialisiertes Netzwerk auf der Oberfläche des Herzens. Das Bild macht sichtbar, wie eng Herz und Nervensystem miteinander verwoben sind – nicht nur funktionell, sondern auch strukturell.

Von der In vitro Fertilisation zu gesunden Nutzpflanzen

Dr. Hanna Mozghovska
Institut für Molekulare Physiologie
Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät

In vitro Befruchtung isolierter Reisgameten CRISPR/Cas9/Cpf1-RNP mit PEG-vermittelter Übertragung. Dieser neuartige DNA-freie Ansatz ermöglicht präzises zygotisches Editing und erzeugt blast-, blight-resistente Reispflanzen ohne Transgenintegration bei Erhalt elitärer Sorteneigenschaften.

Light as a feather

Dr. Sebastian Hänsch
Center for Advanced Imaging (CAi)
Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät

Zu sehen ist ein federartiges Haar aus dem Filterorgan eines Fächerkrebs. Mittels lichtmikroskopischer FLIM Messung wird eine neue Dimension als Farbe hinzugefügt. So werden gefangene Algen erkennbar (cyan), die eine sehr kurze Fluoreszenz aufweisen. Licht eingefangen in einer mikroskopischen Feder.

Aktivierte Thrombozyten mit verblüffender Mike-Glotzkowski Morphologie

Tim Huckenbeck
Kardiovaskuläres Forschungslaboratorium
Medizinische Fakultät

Zu sehen ist ein 100-fach vergrößerter humaner Thrombozyt. Nach Aktivierung bildet er typische Pseudopodien aus – fingerartige Zellfortsätze, die die Anheftung an Gefäßwände und die Interaktion mit anderen Thrombozyten ermöglichen.