Zum Inhalt springen Zur Suche springen

pART of Research Kalenderwettbewerb 2026

Zum nunmehr 10. Mal waren Promovierende und Postdocs der HHU aufgerufen Ihre Bildbeiträge für den pART of Research Kalenderwettbewer einzureichen. 

Im Jubiläumsjahr wurden 23 Bilder eingesandt. Fast 1800 Abstimmende haben die zwölf beliebtesten davon gewählt. Diese werden im pART of Research Kalender 2026 abgedruckt.
Der Kalender ist ab 07. Oktober 2025 bei den Heine Research Academies (iGRAD, philGRAD, medRSD und JUNO) sowie der Koordinierungsstelle Diversity und im Haus der Universität kostenlos erhältlich.

Parallel läuft die Jubiläumsausstellung – 10 Jahre pART of Research – in der Universitäts- und Landesbibliothek auf dem Campus der HHU bis 19.12.2025. Die Besichtigung ist während der Bibliotheksöffnungszeiten möglich.

Kalendervorstellung und Ausstellungseröffnung am 07. Oktober 2025

Fröhliche Wissenschaftler*innen mit Ihren jeweiligen Bildbeiträgen und Impressionen der Ausstellungseröffnung zu 10 Jahren pARTofRearch Kalenderwettbewerb am 07.10.2025 in der Universitäts-und Landesbibliothek Düsseldorf (ULB).

 

Hier zeigen wir die 12 Bilder,
die im Kalender 2026 abgedruckt sind!

Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner*innen!

CAT und Affe

Juliana Neves-Müller
Institut für Linguistik/ Romanistik
Philosophische Fakultät

Die Communication Accommodation Theory (CAT) - Theorie von Giles & Ogays bildet die Grundlage meiner Forschung. Die Parallele zwischen CAT und einem die Gesichtsausdrücke eines Affen imitierenden Kindes, beruht auf der menschlichen Neigung andere zu spiegeln, um eine soziale, emotionale oder kognitive Verbindung herzustellen.

Wo sind denn nur meine Kartoffeln hin?

Viktoria Warth, Irene Küberl, Andreas Sebastian Klein
Institut für Bioorganische Chemie
Mathematisch-Naturwissenschaftliche
Fakultät

Wer im Labor arbeitet, kennt's: Zwischen all den genialen Techniken herrscht auch mal kreatives Chaos. Aber wer genau hinschaut, entdeckt nicht nur die vier Kartoffeln aus unserer Alkaloid-Forschung, sondern auch andere kuriose Schätze – und die Zahl 10 zum Kalender-Jubiläum! Herzlichen Glückwunsch!

OvART- Das Ovar im Stil van Goghs

Alexandra Knebel, Iwona Scheliga, Dr. Jana Bender-Liebenthron, Dr. Dunja Baston-Büst, Prof. Dr. Alexandra P. Bielfeld
UniKiD Frauenklinik
Medizinische Fakultät

Unser Bild zeigt den Eierstock (Ovar) auf eine ganz neue, künstlerische Weise – lebendig, farbenfroh und voller Bewegung, ganz im Stil von Van Goghs Sternennacht. Es handelt sich um eine spezielle histologische Dreifachfärbung, bei der die Follikel und das umliegende Stroma gezielt eingefärbt wurden, um die faszinierende Struktur und Vielfalt dieses Organs sichtbar zu machen.

HHUnity

Lee Roy Oldfield
Institut für Pharmazeutische Technologie und Biopharmazie
Mathematisch-Naturwissenschaftliche 
Fakultät

Zum 10-jährigen Jubiläum zeigt sich die Heinrich-Heine-Statue in farbenfroher Diversität.
Wie beim 3D-Druck, bei dem die Statuen Schicht für Schicht entstanden sind, entwickelt sich auch Wissen schrittweise: Aus bestehenden Erkenntnissen formt sich nach und nach ein großes Ganzes.

Nährstoffautobahnen

Mary Ngigi
(in Kooperation mit Adam Solti, Maria Gracheva; ELTE Eötvös Loránd University, Budapest)
Institut für Botanik
Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät

Pflanzen transportieren essentielle Mineralien wie Kalium in ihre Blätter, um lebenswichtige Prozesse zu unterstützen. Die Verteilung entlang der Haupt- und Nebenadern erinnert an Flusskanäle, eine eindrucksvolle Darstellung natürlicher Nährstoffautobahnen.

All die kleinen Dinge

Anna Hamacher, Marah Schwingen
Center for Advanced Imaging (CAi) 
und Institut für Pharmakologie
Mathematisch-Naturwissenschaftliche
Fakultät
 

Primäre kardiale Mausfibroblasten, gefärbt im Multiplex-Assay "Cell Painting". Sechs Fluoreszenzmarker zeigen Behandlungseffekte auf Strukturen wie Zellkern, Mitochondrien, ER und Zytoskelett. Mittels automatisierter Konfokalmikroskopie werden sehr kleine Unterschiede aufgedeckt und quantifiziert.

Melanin Komet

Stella Marie Timofeev
Institut für Synthetische Mikrobiologie
Mathematisch-Naturwissenschaftliche 
Fakultät

Diese mikroskopische Aufnahme zeigt gereinigtes Pyomelanin eines Pilzes – ein Pigment mit strahlenschützenden Eigenschaften. Die kometenhaften Strukturen erinnern an kosmischen Staub im All – eine ästhetische Momentaufnahme eines vielversprechenden Biopolymers mit astrobiologischer Relevanz.

Der Mond in einer Petrischale

Lena Müller
Institut für Molekulare Enzymtechnologie (IMET)
Mathematisch-Naturwissenschaftliche
Fakultät

Wissenschaft kann oft sehr frustrierend sein, voller Rückschläge und Zweifel. Und doch zeigt sich manchmal selbst in einem gescheiterten Experiment wie diesem ein fluoreszierender Schimmer Freude, der an die stille Schönheit des Mondes erinnert.

Zelluläre Liebesgeschichte

Jennifer Deister-Jonas, Nathalie Hannelore Schröder, Melissa Kim Nowak, Julia Hoppe
Institut für Molekulare Medizin III

Während der Arbeit an dem Elektronenmikroskop habe ich dieses wunderschöne Herz entdeckt.  Das Bild finde ich so toll, da es sich hierbei um einen Herzgewebeschnitt einer Maus handelt, dessen Genotyp ich in meiner Arbeit auf mitochondrialer Ebene analysiere.

Ein Hai in den Tiefen der Knochenschnitte

Juliana Bousch, Matthis Schnitker, 
Christoph Beyersdorf
Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie
Medizinische Fakultät

Im Dunkeln vor dem Fluoreszenzmikroskop zeigte sich Unerwartetes: Ein Hai scheint durch den Knochenschnitt zu gleiten, Kopf und Flosse geformt aus dichter Matrix, der Körper aus Spongiosa. Sein großes, schwarzes Auge schaut uns an. 
Ein Bild, in dem Wissenschaft und Fantasie miteinander verschmelzen.

Synaptische Architektur kortikaler Netzwerke nach BMAL1-Deletion im Maushirn

Fatma Delâl Güven
Institut für Anatomie 2
Medizinische Fakultät

Das Bild zeigt eine hochauflösende 3D-Rekonstruktion segmentierter Synapsen im Kortex eines Maushirns nach Deletion des zirkadianen Gens BMAL1. Die farbigen Strukturen verdeutlichen die komplex organisierte Konnektivität neuronaler Netzwerke.

Hug Me, Glia

Fiorella Maria Gomez Osorio
Klinik für Neurologie
Doktorandin der Mathematisch-
Naturwissenschaftlichen Fakultät
 

Im Gegensatz zum üblichen Neonglühen der Immunhistochemie habe ich die Farben auf einer weißen Leinwand (mit Illustrator) in weiche Pastelltöne umgewandelt. Hier zwei Iba1-markierte Mikroglia (Immunzellen). Ihre sanften Farben spiegeln ihre sanfte, aber lebenswichtige Rolle wider: immer präsent, immer auf der Hut vor anderen.