Promotionskultur an der Heinrich-Heine-Universität (HHU)

In Deutschland und an der HHU gibt es verschiedene Promotionsmöglichkeiten und Doktorgrade. Diese unterscheiden sich sowohl zwischen den einzelnen Fachrichtungen und Fakultäten, als auch nach der Art der Promotion. Generell kann eine Promotion als Individualpromotion oder als Promotion innerhalb eines strukturierten Programms erfolgen. Unabhängig davon bieten die Heine Research Academies mit den Graduiertenakademien der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen- (iGRAD)der Medizinischen- (MedRSD) und der Philosophischen-Fakultät (PhilGRAD) einen Rahmen zur Unterstützung und strukturierten Weiterbildung für alle Promovierenden der HHU.

Um einen Doktortitel zu erhalten, müssen die Promovierenden eine eigenständige Forschungsarbeit leisten und diese in einer Dissertationsschrift darlegen. Am Ende der Promotion muss die Dissertation in der Regel in einer mündlichen Prüfung verteidigt werden. Die durchschnittliche Promotionsdauer sollte drei bis vier Jahre nicht überschreiten. Der Beginn einer Dissertation ist nicht an die universitären Semester gebunden, sondern hängt meistens von den Finanzierungsmöglichkeiten der einzelnen Forschungsprojekte ab.

Individualpromotion
  • Die Individualpromotion ist in Deutschland und an der HHU immer noch die häufigste Form der Dissertation. Hierbei arbeiten die Promovierenden größtenteils selbstständig und unabhängig unter der Betreuung eines einzelnen Professors oder Professorin an dem Dissertationsthema. Diese Form der Dissertation ermöglicht viel Freiraum und Flexibilität, verlangt aber auch ein erhebliches Maß an persönlicher Initiative und Verantwortung. Die Promovierenden suchen sich dabei selbstständig einen Betreuenden für das Dissertationsthema. Die Betreuung einer Doktorarbeit ist eine individuelle Vereinbarung zwischen Promovierendem und Betreuendem. An einigen Fakultäten der HHU (z.B. der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät) ist die Wahl eines zweiten Mentors oder Mentorin vorgeschrieben.

    Unabhängig davon bieten die Heine Research Academies mit der iGRADder MedRSD und der PhilGRAD einen Rahmen zur Unterstützung und strukturierten Weiterbildung für alle Promovierende der HHU.

    Im Falle der Individualpromotion können die Promovierenden am Institut des Betreuenden als wissenschaftliche Beschäftigte angestellt sein. Dies steht häufig in Verbindung mit der Promotion an einem festgelegten Dissertationsthema oder verlangt die Übernahme von Lehrtätigkeiten am Institut. Entsprechende Stellenangebote werden auf der Webseite der Universität bzw. auf den Seiten des HeRA-Jobportals ausgeschrieben.

    Wenn keine Förderung von Seiten des Betreuenden oder Instituts besteht, müssen sich die Promovierenden selbstständig um eine Finanzierung der Dissertation bemühen. Hierzu können z.B. Promotionsstipendien beantragt werden. Eine Übersicht über mögliche Stipendiengeber finden Sie hier.

    Die Promotiondauer hängt vornehmlich von Ihrem eigenen Zeitplan oder aber von der Dauer Ihres Arbeitsvertrages oder Stipendiums ab. In der Regel sollte die Promotion nicht länger als drei bis vier Jahre dauern.

    Allgemeine Hinweise zu Bewerbungsverfahren und -form finden Sie hier.

Strukturierte Promotionsprogramme
  • In strukturierten Promotionsprogrammen sind die Promovierenden und ihre Forschungsthemen in einen größeren wissenschaftlichen Rahmen eingebunden, in dem sie sich mit einem gemeinsamen Forschungsschwerpunkt oder einer Methodik auseinandersetzen. Diese Programme sind oft interdisziplinär und/oder international ausgerichtet, mit Englisch als Fachsprache. Im Allgemeinen bieten sie ein fachspezifisches Curriculum sowie Möglichkeiten zur Weiterbildung in Transferable Skills und den Erwerb von Zusatzqualifikationen. Die Betreuung der Promovierenden erfolgt in der Regel in Teams aus mehreren, an dem Programm beteiligten Professor/innen. 

    An der HHU finden Sie ein breites Angebot strukturierter Promotionsprogramme im Rahmen von Forschergruppen und Graduiertenkollegs/-schulen, welche durch die deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die Exzellenzinitiative, das Land Nordrhein-Westfalen oder die HHU selber finanziert werden. In einigen Programmen bestehen sehr enge Kooperationen zu anderen Universitäten, außeruniversitären Forschungseinrichtungen wie z.B. Helmholtz- oder Max-Planck-Instituten oder zu internationalen Partnern.

    Im Allgemeinen stellen die strukturierten Promotionsprogramme eine Finanzierung der Dissertationen über Doktorandenstellen oder -stipendien zur Verfügung. Weitere Informationen zu offenen Angeboten für Doktorandenstellen und -stipendien finden sie auf den Internetseiten der einzelnen Promotionsprogramme der HHU und über das HeRA-Jobportal.

    Allgemeine Hinweise zu Bewerbungsverfahren und -form finden Sie hier.

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